Wie funktioniert ein Ovulationstest?
Der digitale Ovulationstest - Den perfekten Zeitpunkt ermitteln
Der Clearblue DIGITAL » Ovulationstest ist ein effektiver Ovulationstestset für zu Hause. Das Ergebnis wird digital und damit eindeutig angezeigt, Sie müssen keine Linien interpretieren. Außerdem enthält der Clearblue Ovulationstest mehr Teststäbchen als jedes andere Testset, so dass Sie den plötzlichen Anstieg der LH-Konzentration zuverlässiger erkennen können.Die Tests - auch LH-Tests genannt - messen einfach die Konzentration des luteinisierenden Hormons im Urin der Frau, das je nach Höhe den Eisprung der Frau auslöst. Ein paar Tage vor dem Eisprung steigt dieses Hormon an und zeigt so die fruchtbare Zeit. 24 Stunden vor dem Eisprung ist die Konzentration am höchsten. Die Tests werden prinzipiell wie Schwangerschaftstests angewendet und sehen auch so aus. Am besten sollte die Frau etwa am 11. Zyklustag mit der Messung beginnen. Eventuell müssen je nach Zykluslänge mehrere Teststäbchen angewendet werden, um den Eisprung vorherzusagen.
Was ist der Eisprung? Den Eisprung berechnen:
Wenn sich eine Eizelle aus dem Eierstock löst, dann spricht man von Eisprung. Dies wird auch Ovulation genannt. In den Eierstöcken reifen jeden Monat ungefähr 20 Eizellen heran, wobei das größte Ei in die Eileiter gespült wird. Es ist reiner Zufall, welcher Eierstock eine Eizelle absondert.
Im Menstruationszyklus ist der Eisprung der Beginn der fruchtbaren Tage. Insgesamt hat man vor dem Eisprung ein Zeitfenster von 72 Stunden und danach von 24 Stunden, in denen eine Befruchtung möglich ist. Samenzellen leben nur 72 Stunden und Eizellen sterben 24 Stunden nach dem Eisprung wieder ab, wenn sie nicht befruchtet wurden. Daher ist der Zeitraum, in dem Geschlechtsverkehr zur Befruchtung führen kann, nur so kurz.
Die Chance, schwanger zu werden, liegt bei gesunden Paaren bei 25 Prozent, wenn man während dieses Zeitfensters Geschlechtsverkehr hat. Etwa 80 Prozent aller gesunden Frauen werden bei Weglassen der Verhütung innerhalb von 12 Monaten schwanger. Die Chance kann erhöht werden, indem man den Monatszyklus beobachtet und die Basaltemperatur misst. Die fruchtbaren Tage lassen sich gezielt nutzen, indem man einen Eisprungkalender führt.
Ein weiteres Anzeichen für den Eisprung und die Fruchtbaren Tage, ist der veränderte Gebärmutterschleim. Dieser wird aufgrund des höheren Östrogenspiegels durchsichtig und lässt sich ziehen. Dieser Zervixschleim soll den Spermien helfen, die Eizelle geschützt und schnell zu erreichen.
Die Körpertemperatur steigt:
Beim Eisprung steigt außerdem die Körpertemperatur um 0,5 bis 1,6 Grad Celsius an. Man spricht dabei über die Basaltemperatur. Dies passiert, weil vermehrt Progesteron produziert wird, was die Temperatur beeinflusst. Mit einem Thermometer kann dies beobachtet und dokumentiert werden. Der fruchtbarste Tag ist zwei bis drei Tage vor dem Temperaturanstieg. Wenn die Basaltemperatur bereits angestiegen ist, dann ist es zu spät, da die unbefruchtete Eizelle nur 24 Stunden überleben kann.
Ein Stich im Unterleib ist ein weiteres Zeichen für den Eisprung. 20 Prozent aller Frauen können den Eisprung fühlen. Zusammen mit dem Gebärmutterschleim ist dies ein sicheres Zeichen für den Fruchtbaren Zeitpunkt.
