Das Klinefelter-Syndrom ist eine angeborene Chromosomenstörung, von der ausschließlich Männer betroffen sind. Dabei haben die Betroffenen zu 80 Prozent ein X-Chromosom zu viel. In seltenen Fällen gibt es mehrere zusätzliche X-Chromosome. Man spricht von einer Fehlverteilung der Chromosomen, welche unterschiedlichste Auswirkungen haben kann. Ungefähr jeder 500. Mann ist davon betroffen und nur bei 10 Prozent wird das Syndrom erkannt. Die Ursache für das Klinefelter-Syndrom ist bislang unbekannt. Je Älter die Mutter ist, desto höher ist das Risiko, dass das männliche Baby diese Krankheit hat.
Das Klinefelter-Syndrom führt in der Regel zu einer verminderten Produktion von Testosteron. Die Entwicklung des Geschlechts ist verringert, Hoden und Penis sind deshalb besonders klein und der Körper wenig behaart. Hände, Füße und Körperbau sind eher groß. Während der Pubertät entwickelt entwickelt sich ein recht weiblicher Körperbau mit Brustansatz. Man spricht von Gynäkomastie. Folgen des Klinefelter-Syndroms können Diabetes mellitus, Osteoporose und Skoliose sein. Auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist wegen der Hormone größer. Durch die Störung der Hodenfunktion werden wenige Samenzellen produziert, was häufig eine Unfruchtbarkeit des Mannes bedeutet.
Wie stark das Klinefelter-Syndrom ausgeprägt ist, unterscheidet sich stark von Fall zu Fall. Bei mehreren überschüssigen X-Chromosomen sind die Symptome deutlicher. Wird der Betroffene ab Eintritt der Pubertät mit Testosteron behandelt, können einige der Symptome vermindert werden. Die medikamentöse Behandlung muss lebenslang erfolgen.
Die moderne Reproduktionsmedizin kann mittlerweile in sehr vielen Fällen helfen, dass für eine künstliche Befruchtung zeugungsfähige Spermien produziert werden. Auf natürlichem Weg ist in der Regel keine Befruchtung möglich.
Das Klinefelter-Syndrom führt in der Regel zu einer verminderten Produktion von Testosteron. Die Entwicklung des Geschlechts ist verringert, Hoden und Penis sind deshalb besonders klein und der Körper wenig behaart. Hände, Füße und Körperbau sind eher groß. Während der Pubertät entwickelt entwickelt sich ein recht weiblicher Körperbau mit Brustansatz. Man spricht von Gynäkomastie. Folgen des Klinefelter-Syndroms können Diabetes mellitus, Osteoporose und Skoliose sein. Auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist wegen der Hormone größer. Durch die Störung der Hodenfunktion werden wenige Samenzellen produziert, was häufig eine Unfruchtbarkeit des Mannes bedeutet.
Wie stark das Klinefelter-Syndrom ausgeprägt ist, unterscheidet sich stark von Fall zu Fall. Bei mehreren überschüssigen X-Chromosomen sind die Symptome deutlicher. Wird der Betroffene ab Eintritt der Pubertät mit Testosteron behandelt, können einige der Symptome vermindert werden. Die medikamentöse Behandlung muss lebenslang erfolgen.
Die moderne Reproduktionsmedizin kann mittlerweile in sehr vielen Fällen helfen, dass für eine künstliche Befruchtung zeugungsfähige Spermien produziert werden. Auf natürlichem Weg ist in der Regel keine Befruchtung möglich.